Rezension: Twisted Lies (Twisted Reihe 4)

 

Rezension zu Twisted Lies von Ana Huang

Allgemeine Infos:  
Titel: Twisted Lies  
Autorin: Ana Huang  
Reihe: Twisted (Band 4)  
Genre: New Adult / Dark Romance  


Meine Meinung:

Nachdem ich die ersten drei Bände der Twisted Reihe geliebt habe, bin ich mit großer Vorfreude an Twisted Lies herangegangen. Leider musste ich jedoch schnell feststellen, dass mich dieses Buch so gar nicht packen konnte. Während ich die vorherigen Teile regelrecht verschlungen habe, fiel es mir hier unglaublich schwer, weiterzulesen.

Die Handlung:
Die Geschichte dreht sich um Stella, eine Influencerin, und Christian Harper, einen geheimnisvollen Milliardär. Die beiden schließen einen Deal: eine Fake-Beziehung, die Stella zu mehr Followern verhelfen soll und Christian eine passende Begleitung für Events sichert. Klingt eigentlich nach einem interessanten Konzept, doch leider blieb die Umsetzung für mich eher enttäuschend. 

Ein großes Problem für mich war, dass Christian von Anfang an geradezu besessen von Stella ist, ohne dass dafür ein nachvollziehbarer Grund geliefert wird. Diese Obsession fühlt sich für mich nicht organisch oder überzeugend an, sondern einfach nur erzwungen. Ebenso wird Stella immer wieder betont, dass Christian gefährlich sei – doch bis zu dem Punkt, an dem ich gelesen habe (Kapitel 9), hat er absolut nichts getan, was ihn gefährlich erscheinen lässt. Das machte ihre Angst vor ihm für mich unlogisch und künstlich. 

Die Charaktere:
Normalerweise liebe ich Ana Huangs Charaktere, doch hier konnte ich mich mit keinem der beiden identifizieren. Christian, der eigentlich als charismatischer, gefährlicher Mann dargestellt werden soll, wirkt auf mich eher flach und uninteressant. Er hat mich in keiner Weise angezogen oder fasziniert, wie es beispielsweise bei den männlichen Protagonisten der vorherigen Teile der Fall war. 

Stella als Protagonistin konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Sie wirkte auf mich nicht besonders greifbar, und ihre Motivation – mehr Follower zu bekommen – hat mich schlichtweg nicht interessiert. Vielleicht liegt es daran, dass mich das Thema Social Media in Büchern nicht sonderlich anspricht, aber ihr ganzer Handlungsstrang hat mich einfach kaltgelassen. 

Mein Leseerlebnis:
Normalerweise kann ich ein gutes Buch kaum aus der Hand legen. Ich stehe morgens extra früh auf, um noch ein Kapitel zu lesen, nutze jede freie Minute in der Pause und lese bis tief in die Nacht. Doch hier war es anders. Ich musste mich regelrecht zwingen, weiterzulesen, und das hat sich über eine Woche lang gezogen. Ich habe sogar Kapitel mitten drin abgebrochen – etwas, das mir sonst nie passiert. 

Fazit:
Twisted Lies hat mich leider überhaupt nicht überzeugt. Weder die Handlung noch die Charaktere konnten mich fesseln, und das Lesen fühlte sich mehr wie eine Pflicht als ein Vergnügen an. Nach den starken Vorgängern war das für mich eine große Enttäuschung. Wer die Reihe liebt, sollte sich vielleicht selbst ein Bild machen, aber für mich bleibt dieser Band der schwächste der gesamten *Twisted*-Reihe. 

Meine Bewertung:
⭐ Leider nur 1 von 5 Sternen

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